Tag 8: Heimreise

Heute fliegen wir mit vielen bunten Eindrücken im Gepäck zurück nach Frankfurt und fahren – so die Bahn will – von dort nach Hause.

Bereits gestern Abend hatte es angefangen, und auch heute vergießt der Himmel dicke Tränen – natürlich genau in dem Moment, wo wir abgeholt werden sollen… Ansonsten muss man sagen, dass wir wieder super Glück mit dem Wetter hatten, denn bereits vor unserer Ankunft soll es hier ja stürmisch und regnerisch gewesen sein.

Nachdem wir einige Abreisende abgeholt und mit dem Shuttle-Bus von Hotel zu Hotel getingelt sind, geht die Fahrt nun Richtung Lamezia Terme, wo wir 1,5h später ankommen und uns erstmal in eine lange Schlange von Leuten einreihen müssen, um unser Gepäck aufzugeben. Die Damen am Check-In halten zwischendurch immer mal wieder einen kleinen Plausch untereinander – wahrscheinlich um die Motivation hoch zu halten. So dauert es etwas länger, aber dafür ist es danach am Security Check nicht so voll.

Leider ist dieser Flughafen – obwohl er noch kleiner als der von Bremen ist – zwar sehr Service orientiert (es gibt zig kleine Läden und Cafeterias), allerdings weniger auf Flugenthusiasten ausgelegt. Sprich: Man sieht absolut nichts vom Vorfeld und den Landebahnen, weil alles in einem Zelt vor dem eigentlichen Terminal stattfindet, das zwar stark klimatisiert ist, dafür aber kein einziges Fenster aufweist. Es kommt ein wenig die Atmosphäre eines Übergangslagers auf – und das ist es ja dann auch, irgendwie.

Die Flugzeuge stehen hier in Laufweite des Terminals so dass zumindest ein paar Außenaufnahmen des Condor-Airbus-A320 möglich sind.

Die Flugroute führt an Pompeji (man kann sogar den Vesuv sehen) und Venedig vorbei.

Um kurz vor 12 Uhr – und damit mehr als pünktlich – landen wir in Frankfurt. Da wir auf einer Außenposition abgestellt werden, müssen wir allerdings mit dem Bus gefahren werden und büßen dadurch einen Teil des zeitlichen Vorsprungs wieder ein.

Unsere Koffer kommen recht schnell und wir haben noch Zeit Proviant für die Bahnfahrt zu kaufen und dann geht’s auch schon mit dem ICE weiter. Leider ist die Bahn derart voll, dass sich kurzfristig keine Sitzplätze mehr reservieren ließen. Mit etwas Glück haben wir aber zwei eigentlich für Vielfahrer reservierte Plätze ergattert und sogar Platz für unsere Koffer gefunden. So kommen wir dann am Ende tatsächlich recht entspannt und ziemlich pünktlich in Bremen an.

Das Ende einer schönen Italienreise.